Eltern ABC



    A
  • Absenzen und Dispensationen

    Für das Fernbleiben eines Kindes vom Unterricht benötigt die Lehrperson eine schriftliche Begründung und die Unterschrift der Eltern. Die Klassenlehrpersonen haben für alle Kinder in der Klasse die Aufsichtspflicht! Die Klassenlehrpersonen sind verantwortlich dafür, mit den Eltern umgehend Kontakt aufzunehmen, wenn ein Kind ohne Abmeldung nicht zum Unterricht erscheint, da ihm auf dem Schulweg etwas zugestossen sein könnte. Es kann durchaus vorkommen, dass die Klassenlehrperson in solchen Situationen via Schulsekretariat die Polizei einschalten und eine Suchaktion einleiten muss. Daher muss jegliche Absenz der Klassenlehrperson oder dem Schulsekretariat gemeldet werden. Jede Form der Ferienverlängerung muss mit einem Gesuch beantragt und immer vorgängig durch die Schulleitung oder die Klassenlehrperson bewilligt werden.
    Den Schülerinnen und Schülern des Kindergartens, der Primar- und Sekundarschule stehen pro Schuljahr 2 «Jokertage» zur Verfügung. Für weitergehende Beurlaubungen ist bei der Lehrperson zuhanden der Schulleitung oder allenfalls des Schulrates frühzeitig ein schriftliches Gesuch einzureichen. Nähere Informationen dazu stehen auf dem jährlich ausgehändigten Ferienplan.

    Urlaubsgesuch Formular
  • ADL (Altersdurchmischtes Lernen)

    Im Aumatt- und Fiechtenschulhaus werden ab Schuljahr 16/17 die 1. und 2. Klassen altersdurchmischt geführt. Die Kinder der 1. und 2. Klasse lernen gemeinsam und profitieren voneinander. Vor- und rückgreifendes Lernen ist möglich. In den Schulhäusern Reinacherhof, Surbaum und Weiermatt werden Jahrgangsklassen geführt.

  • B
  • Begabtenförderung (BGF)

    Die Begabungsförderung findet primär in der Regelklasse durch individualisierenden Unterricht statt. Sollte dies nicht ausreichen, kann ein Kind am Begabtenförderunterricht (BGF) teilnehmen. Für beide Massnahmen sind Gespräche/Abklärungen mit den Eltern, der Klassenlehrperson, der Begabtenförderlehrperson, der Schulleitung und dem Schulpsychologischen Dienst Voraussetzung. Der Unterricht erfolgt durch eine speziell ausgebildete Fachperson.

  • Bibliothek

    Die Gemeinde- und Schulbibliothek Reinach steht grundsätzlich allen Interessierten zur Benutzung offen.
    Die Benutzung der Medien in den Bibliotheksräumen ist gratis. Für die Ausleihe werden Gebühren erhoben. Diese sind auf der Gebührenseite festgehalten. Jede Benutzerin und jeder Benutzer erhält einen persönlichen Ausweis. Dieser ist bei der Ausleihe vorzulegen.
    http://www.bibliothek-reinach.ch/allgemeines

  • Bildungsangebot

    Integrativ, kooperativ und kompetenzorientiert – das Bildungsangebot der Primarstufe
    In der Primarstufe Reinach werden rund 1‘250 Schülerinnen und Schüler in durchschnittlich 16 Kindergärten und mehr als 50 Primarklassen (Gross- und Kleinklassen) unterrichtet; das Schulangebot der Primarstufe ist kommunal und wird von der Gemeinde finanziert.

    Die Primarstufe Reinach wird von einem vierköpfigen Schulleitungsteam geführt. Die Schulleitung führt die Schulen in pädagogischer, personeller, organisatorischer und administrativer Hinsicht. Mehr als 150 Lehrerinnen und Lehrer vermitteln die im Lehrplan festgelegten fachlichen und sozialen Kompetenzen.

    Im Zuge der gesamtschweizerischen Harmonisierung der Volksschulen wechseln die Schüler/innen im ganzen Kanton Basel-Landschaft ab Sommer 2016 erstmals nach der 6. Primarklasse in die Sekundarstufe 1. Als Auswirkung der Harmonisierung der Bildung in 21 Kantonen der Deutschschweiz werden auch im Kanton Basel-Landschaft die beiden Kindergarten- und Unterstufenjahre neu als 1. Zyklus bezeichnet; die 3. – 6. Klasse bilden den 2. Zyklus und die Sekundarstufe den 3. Zyklus (7. – 9. Klasse).

    Der Lehrplan 21 definiert die erforderlichen sozialen, fachlichen und überfachlichen Kompetenzen über alle Zyklen hinweg. Er dient als Leitfaden für die schulische Laufbahn der Schülerinnen und Schüler über alle Schulstufen hinweg.

    Bildungsangebot 2017/18
  • C
  • Checks und Aufgabensammlung (Elterninfo)

    Informationen zu den verschiedenen Checks. (Check P3 und P6 auf Primarstufe und Check S2 und S3 auf Sekundarstufe)
    Elterninformation-Checks-und-Aufgabensammlung

  • D
  • Deutsch als Zweitsprache (DAZ)

    Kinder mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen besuchen die Integrationsklasse für fremdsprachige Kinder. Der Erwerb oder die Erweiterung der Sprachkompetenz stehen im Vordergrund. Eine schrittweise Integration in eine Stammklasse wird im Laufe eines Jahres angestrebt. Mehrsprachige Kinder in einer Gross- oder Kleinklasse mit unzureichenden Deutschkenntnissen haben während drei Jahren Anrecht auf zusätzliche Förderung durch eine Fachlehrperson in Gruppen von zwei bis sechs Kindern.

  • E
  • Einverständniserklärung Homepage

    Nachstehend finden Sie eine Einverständniserklärung zwecks Zustimmung zur Veröffentlichung (gilt bis auf Widerruf) maximal jedoch bis zum Ausscheiden meines Kindes aus der Schule.

     

    Einverständniserklärung (Foto- und Filmaufnahmen)
  • Eltern und Erziehungsberechtigte

    Die Pflichten und Rechte der Erziehungsberechtigten bzw. Eltern sowie der Schülerinnen und Schüler sind im Bildungsgesetz und in den Verordnungen zum Bildungsgesetz beschrieben. Der Kontakt zwischen Eltern und Schule ist wichtig. Die Lehrpersonen stehen den Eltern und Kindern für Gespräche, bei Fragen und Problemen zur Verfügung. Je mehr die Lehrpersonen über ein Kind wissen, desto besser können sie es verstehen und fördern. Nach Absprache mit der Lehrperson können die Erziehungsberechtigten den Unterricht besuchen. Sie werden auch an Elternabende eingeladen. Bei einer sich anbahnenden Konfliktsituation ist es wichtig, dass Eltern zuerst das Gespräch mit der betroffenen Lehrperson suchen, bevor sie sich an die Schulleitung wenden. Kommt dennoch keine befriedigende Lösung über diese beiden Anlaufstellen zustande, ist die nächste Instanz der Schulrat (Instanzenweg). Im Rahmen der internen Evaluation der einzelnen Schulen können Eltern regelmässig zu Fragen der Unterrichtsqualität Stellung nehmen.

  • Elterninformation zu Checks und Aufgabensammlung

    Informationen zu den verschieden Checks. (Check P3 und P6 auf Primarstufe und Check S2 und S3 auf Sekundarstufe)
    Elterninformation-Checks-und-Aufgabensammlung

  • Elterninformation zum Schulweg

    Merkblatt zum Schulweg der Kantonspolizei Basel-Landschaft.
    Elterninformation-Schulweg

    Nachstehend ein Flyer der Gemeinde zum Thema Schulweg

    elterntaxi-Flyer

  • Elternzusammenarbeit

    Mit dem Eintritt Ihres Kindes in die Primarstufe beginnt für Sie als Familie ein neuer Lebensabschnitt: Ihr Kind lernt im Kindergarten und anschliessend in der Primarschule, sich ausserhalb des familiären Rahmens in einem grösseren sozialen Gefüge zu bewegen. Zusammen mit der Schule teilen Sie sich nun die Erziehungsaufgabe und -verantwortung. Wir freuen uns, dass Sie sich in Reinach niedergelassen haben (oder dies in Betracht ziehen) und Ihr Kind hier unterrichten lassen werden.

    Eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrpersonen während der gesamten Schulzeit dient dem Wohle des Kindes und ist eine wichtige Grundlage für seine gesunde Entwicklung in dieser wichtigen Lebensphase. Die Verantwortung für die Erziehung Ihres Kindes liegt jedoch ausschliesslich bei Ihnen. Dazu gehört auch die Verantwortung für den Schulweg.

    Diese Dokumentation gibt Ihnen einen Einblick in das breit gefächerte Bildungsangebot in Reinach; einen umfassenden Überblick über das kantonale Bildungsangebot bietet die Dokumentation der Bildungsdirektion:

  • F
  • Familien- und Jugendberatung Birseck

    Die Familien- und Jugendberatung bietet Beratung und Begleitung für ganze Familien oder einzelne Familienmitglieder in Konfliktsituationen und Krisen an, z.B. bei Familien- und Partnerschaftsproblemen, emotionalen und sozialen Problemen von Kindern und Jugendlichen, Erziehungsschwierigkeiten sowie bei Schwierigkeiten infolge Trennung und Scheidung. Der Kostenbeitrag für Beratungen und Therapien richtet sich nach dem steuerbaren Einkommen.

  • Ferien

    Die Schulferien des laufenden Schuljahres sind dem aktuellen Ferienplan zu entnehmen, welcher einmal pro Jahr den Schülern ausgehändigt wird.

    Urlaubsgesuch Formular Ferienplan 2017/2018 Ferienplan 2018/2019 Ferienplan 2019/2020
  • Förderunterricht

    Kinder mit besonderen Bedürfnissen im Lesen, Schreiben und Rechnen können den durch Fachlehrpersonen erteilten Förderunterricht besuchen. Die Eltern werden über die Organisation, etc. durch die Klassen- und Fachlehrperson rechtzeitig informiert. Kinder mit besonderen kognitiven Begabungen können auf Antrag einer kantonalen Fachstelle und nach Genehmigung der Schulleitung den Unterricht der Begabtenförderung besuchen. Erteilt wird dieser durch eine speziell ausgebildete Lehrperson.

  • Fundgegenstände

    Es kommt vor, dass Dinge liegen bleiben. In diesem Falle können Sie oder Ihr Kind sich an die Klassenlehrperson oder an den zuständigen Hauswart wenden.

  • G
  • Gemeinsam stark

    Ein Angebot für eine Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Kindergarten; damit sich Ihr Kind optimal entwickeln kann.

    Mehr Informationen dazu finden Sie in den untenstehenden Flyern oder unter www.gemeinsamstark-bl.ch

     

    Gemeinsam stark!-Flyer Familiendossier Ausgabe 3/2013
  • Gesetze, Reglemente, Verordnungen

    Kantonale Erlasse können bei der Landeskanzlei Liestal bezogen werden oder sind online unter www.basel-landschaft.ch verfügbar, kommunale Erlasse entsprechend bei der Gemeindeverwaltung oder online unter www.reinach-bl.ch.

  • Gesundheit

    Im 1. Kindergartenjahr sowie im 4. Primarschuljahr werden Vorsorgeuntersuchungen durch den Schularzt oder auf Wunsch der Eltern durch den Kinderarzt durchgeführt. Grundsätzlich sind Eltern gebeten, kranke Kinder zuhause zu behalten (nach Fieber mind. einen Tag fieberfrei). Die Unfallversicherung ist obligatorisch und Sache der Eltern.

     

    Liste der zuständigen Schulärzte und Schulärztinnen

    Name Adresse Telefon Schulhaus
    Frau Dr. Leivas Maria Rosa Hauptstrasse 1 061 711 55 88 Sekundarschule
    Herr Dr. Müller Dominique Mischelistrasse 19 061 711 60 38 Kindergärten + PS
    Herr Dr. Schwarz Claude Im Reinacherhof 53 061 717 80 70 Sekundarschule und
    6. Klasse Primarschule
    Herr Dr. Uhlmann Rolf Angensteinerstrasse 22 061 716 98 00 Kindergärten + PS

     

     

     

     

    Nachstehend die Richtlinien über den Besuch der Schule, des Kindergartens und der Kindertagesstätte (KiTa) bei infektiösen Krankheiten oder Parasitenbefall.

     

     

     

    Richtlinien Schulbesuch Krankheiten Kanton Baselland
  • H
  • HSK-Unterricht (Heimatliche Sprache und Kultur)

    Für fremdsprachige Kinder werden im Kindergarten und in der 1. Klasse Kurse in deren Sprache und Kultur angeboten. Das Amt für Volksschulen hält die entsprechenden Anmeldeformulare für die Schulleitung bereit. Sie erhalten das gewünschte Formular bei der Klassenlehrperson Ihres Kindes.

  • I
  • INSO-Klassen

    Wenn Schüler/innen in Regelklassen eine umfassendere Betreuung benötigen, werden sie in einer  «Integrativen Sonderschulklasse» gefördert; in diesen INSO-Klassen wird individuell entschieden, wie hoch der zusätzliche Unterstützungsbedarf ist. Da die INSO-Klassen durch den Kanton finanziert werden, wird die Fachstelle für Sonderpädagogik (Amt für Volksschulen) sowie die Schulleitung der Heilpädagogischen Schule bei der Umsetzung von Sonderschulmassnahmen einbezogen.

  • Integrationsklasse für Fremdsprachige

    Schulkinder mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen besuchen die Integrationsklasse für fremdsprachige Kinder. Der Erwerb oder die Erweiterung der Sprachkompetenz stehen im Vordergrund. Eine schrittweise Integration in eine Stammklasse wird im Laufe eines Jahres angestrebt.

  • Integrative Unterstufe

    Ab Schuljahr 2016/17 werden alle Kinder mit heilpädagogischem Unterstützungsbedarf nach dem Kindergarten in die Regelklassen, Jahrgangsklassen oder AdL-Klassen (altersdurchmischtes Lernen) integriert. Kinder, die Anspruch auf diese heilpädagogische Unterstützung haben, werden stundenweise von einer Schulischen Heilpädagogin im Rahmen des Klassenverbandes gefördert.

  • ISF (Integrative Schulungsform)

    Im Kanton Basel-Landschaft stehen Schülern mit einer (leichten) geistigen sowie körperlichen Behinderung grundsätzlich alle Bildungsangebote offen; sie können je nach individueller Voraussetzung mit oder ohne heilpädagogischer Unterstützung in Regelklassen gemeinsam mit allen anderen Schülern/innen unterrichtet werden. In Reinach erhalten Schüler mit leichteren Behinderungen in der Regelklasse eine  «Integrative Unterstützung» (Integrative Schulungsformen ISF) mit zusätzlichen 4 – 6 Lektionen einer Heilpädagogin/eines Heilpädagogen basierend auf einer Abklärung durch den Schulpsychologischen Dienst (SPD). Die Kosten für den ISF Unterricht trägt die Gemeinde.

  • J
  • Jokertage

    Den Schülerinnen und Schülern des Kindergartens, der Primar- und Sekundarschule stehen pro Schuljahr max. 4 Halbtage (Jokertage) ohne Begründung zur Verfügung.

    Jokertage dürfen grundsätzlich nicht bei schon angekündigten Klassen- und Schulanlässen bezogen werden. (z.B. letzter Schultag , erster Schultag vor oder nach den Sommerferien). Der Schulstoff und verpasste Prüfungen sind nach Vorgabe der Lehrpersonen aufzuarbeiten oder nachzuholen.
    Für weitergehende Beurlaubungen ist bei der Lehrperson zuhanden der Schulleitung oder allenfalls des Schulrates (bei mehr als 10 Schultagen) frühzeitig ein schriftliches Gesuch einzureichen. Jokertage müssen bei Ferienverlängerungen eingesetzt werden. Das Gesuch muss 3 Wochen im Voraus durch die Schulleitung bewilligt werden. Die Klassenlehrperson führt eine Kontrolle über die verwendeten Jokertage. Nicht benutzte Jokertage verfallen am Ende jedes Schuljahres.

    Urlaubsgesuch Formular Ferienplan 2017/2018
  • Jugend + Sport

    Jugend+Sport – das grösste Sportförderungswerk des Bundes.
    J+S bietet Sportkurse und Lager für Kinder und Jugendliche in rund 70 Sportarten und Disziplinen an. Jährlich finden über 63’000 Sportkurse oder Lager mit rund 850‘000 Teilnahmen von 530’000 Kindern und Jugendlichen statt. www.jugendundsport.ch

  • K
  • Kinder- und Jugendzahnpflege

    Angebot
    Mit dem Beitritt zur Kinder- und Jugendzahnpflege bieten Ihnen die Zahnärztinnen und Zahnärzte zusammen mit den Verantwortlichen der Gemeinden und des Kantons folgende Dienstleistungen für Ihre Kinder an:

    • Regelmässige Kontrolle der Zähne bis zur Mündigkeit
    • Vorbeugende Massnahmen gegen Karies und Parodontitis (Erkrankung des Zahnbettes)
    • Behandlung von Karies und Zahnstellungsanomalien
    • Reduzierter Tarif für alle notwendigen Behandlungen
    • Sozialbeitrag der Gemeinde Reinach gemäss den gesetzlichen Bestimmungen (Verordnung zum Reglement über die Kinder- und Jugendzahnpflege vom 5.8.2008)

    Auf lediglich wünschenswerte Behandlungen müssen Sie trotzdem nicht verzichten. Im Rahmen der Kinder- und Jugendzahnpflege können auch solche Leistungen erbracht werden. Sie werden aber nicht subventioniert und von der Zahnärztin oder vom Zahnarzt direkt mit Ihnen abgerechnet. Sie haben hier Anrecht auf den Sozialversicherungstarif.

    Für sämtliche Behandlungen haben Sie die freie Zahnarztwahl im ganzen Kanton Basel-Landschaft. Ausserkantonale Behandlungen müssen beantragt werden. Der Entscheid liegt bei der Kantonszahnärztin.

    Beitritt zur Behandlung
    Der Beitritt zur Behandlung im Rahmen der Kinder- und Jugendzahnpflege ist freiwillig. Er erfolgt regulär im Kindergarten, wenn das Kind den Kindergarten besucht, sonst im ersten Schuljahr. Ein späterer, individueller Beitritt ist nur mit einem gesunden oder kariessaniertem Gebiss möglich. In den Kanton Zuziehende können kariesbefallene Zähne im Rahmen der Kinder- und Jugendzahnpflege sanieren lassen, erhalten aber keine Subventionen an diese Sanierung, es sei denn, sie seien am alten Wohnort in der Schweiz von der Schulzahnpflege betreut worden.

    Die Beitrittserklärung muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben der Gemeinde zugestellt werden.

    Brauchen Sie weitere Informationen? Wir geben Ihnen gerne Auskunft, 061 716 43 97

  • Kinderbeauftragter der Gemeinde Reinach / Kinderbüro

    Kinderbeauftragter der Gemeinde Reinach

     

    Kinderbüro – Anlaufstelle für Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter / Mitsprache und Partizipation
    Sich eine Meinung zu bilden und sich mitzuteilen bedingt, dass man Zugang zu Informationen hat. Im Zeitalter der digitalen Medien und dem fast uneingeschränkten Zugang zu Informationen ist es zwar wichtig, dass Kinder diesen Zugang erhalten, es ist jedoch genau so wichtig, dass Informationen entwicklungs- und altersgerecht vermittelt werden. Dies bedeutet, Informationen altersgerecht aufzubereiten und den Umgang mit Informationen und Medien zu fördern.

    Das Kinderbüro nimmt Bedürfnisse und Anliegen entgegen und setzt sich für diese ein!

     

    Kommunale und regionale Interessensvertretung auf Grundlage der Kinderrechte
    Die Aufrechterhaltung einer Kinder- und Jugendpolitik, die Kinderrechte achtet, schützt und gewährleistet, hat verpflichtende Folgen. Die menschenrechtliche Dimension macht Kinder zu Rechtsträgern. Kinder und Jugendliche haben dabei das Recht nachzufragen, ob sie «alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Massnahmen zur Verwirklichung der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte» (Art. 4) getroffen haben.

    Der Kinderbeauftragte setzt sich parteiisch für Kinder ein!

     

    Konzept und Projektarbeit
    Gezielt und aufgrund von konkreten Bedürfnissen werden Projekte entwickelt und organisiert. Dabei werden relevante Personen miteinbezogen und vernetzt. Freizeit, Spiel und Bildung sind zentral für die gesunde Entwicklung eines Kindes. Besonders jüngere Kinder entwickeln sich beim Spielen und entdecken dabei ihre Kreativität. Zudem fördern Spiel und Sport das soziale Lernen und stärken den Gemeinschaftssinn.

    Bildungsprojekte haben das Ziel, das Kind auf die Herausforderungen des Erwachsenenlebens vorzubereiten und ihm die Achtung der grundlegenden Menschenrechte sowie Toleranz gegenüber anderen Menschen zu vermitteln. Eine zentrale Rolle spielt daher die Schule, welche diese Werte bei allen Massnahmen beachten sollte. Das Recht, seine Meinung zu äussern und gehört zu werden ist ebenfalls eines der Prinzipien der Konvention, das bei der Anwendung aller Rechte von Kindern in allen Lebensbereichen berücksichtigt wird. Dies kann beispielsweise einen Schulhausneubau oder -umbau, eine Spielplatzgestaltung oder Fragen des Verkehrs in einem Quartier betreffen.

    Konkrete Angebote:

    > Drehscheibe Mischeli – betreuter Spielplatz und Mehrgeneartionenpark
    > Kinderforum
    > Mitwirkungsprozesse bei der Planung von öffentlichen Räumen
    > Unicef Label Kinderfreundliche Gemeinde
    > Ferienangebote

     

    Kinderrechte
    Die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) ist als Menschenrechtsvertrag für Kinder und Jugendliche in der Schweiz seit 1997 verbindlich. Sie greift die Grundbedürfnisse von Menschen bis zum 18. Lebensjahr (Art. 1) in allen Lebensbereichen und -lagen auf. Die zentrale Botschaft der UN-Kinderrechtskonvention ist, dass Kinder Träger eigener Rechte sind. Für die Umsetzung der Kinderrechte ist in erster Linie der Staat zuständig. Dadurch sind die staatlichen Organe mit den Eltern dafür verantwortlich, dass Kinder und Jugendliche diese Rechte entsprechend ihrem Alter und ihrer Reife (Art. 5) ausüben können. Bei der Umsetzung aller Bestimmungen der Kinderrechte sind die staatlichen Organe zudem aufgefordert, folgende vier Prinzipien zu berücksichtige

    > Der Anspruch auf Gleichbehandlung (Art. 2)
    > Das Recht auf vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls (Art. 3)
    > Das Recht auf Leben und bestmögliche Entwicklung (Art. 6)
    > Das Recht auf Berücksichtigung der Meinung des Kindes (Art. 12)

    Der Kinderbeauftragte, als Vertretung der Verwaltung, ist zuständig für kindergerechte Massnahmen im Sinne von Schutz, Förderung und Partizipation.

    Unterstützung in Form von Adressen, Kampagnematerial und Hilfmittelempfehlungen
    Der Kinderbauftragte unterstützt Kinder und Erwachsene in der Informationsbeschaffung und unterstützt in der Suche nach geeigneten und adäquaten Hilfsmittel für Projekte und Bildungsnagebote.

    Kontakt
    Kinderbeauftragter
    Andreas Lauener
    Hauptstrasse 10
    4153 Reinach

    061 716 43 03
    kinderbuero@reinach-bl.ch
    http://www.reinach-bl.ch

     

     

    Broschüre UNICEF
    Kinderfreundliche Gemeinde
  • Kindergarten – 1. Zyklus

    Die Schulzeit beginnt im Alter von 4 Jahren mit dem obligatorischen Kindergarten. Ausschlaggebend ist der so genannte «Stichtag». Wenn Ihr Kind vor dem  «Stichtag» das 4. Altersjahr vollendet hat, darf es ab August den Kindergarten besuchen. Ab Schuljahr 2017/18 gilt jeweils der 31. Juli als Stichtag.

    Wenn immer möglich, kann Ihr Kind den obligatorischen Kindergarten im Wohnquartier besuchen. Der Kindergarten erfasst und fördert die körperlichen, geistigen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten und den Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes. Er unterstützt es beim Aufbauen von Selbständigkeit, Selbstvertrauen und eigenverantwortlichem Handeln. Das Spiel ist die Lern- und Lebensform des Kindergartenkindes. Der Kindergarten hilft dem Kind, die Anforderungen des täglichen Lebens zu erfüllen, und bereitet es auf die Primarschule vor. Alle Lehrpersonen orientieren sich am Bildungsgesetz und am Lehrplan 21.

    Durch die Verschiebung des Stichtages werden die Kindergartenkinder immer jünger. Ihre individuelle Entwicklung ist in der Folge weniger weit fortgeschritten: Die Kindergartenlehrpersonen spüren diese Auswirkungen bereits und müssen ihren Unterricht darauf ausrichten, da die Kinder zum Teil weniger eigenständig und eigenverantwortlich sind und der Umgang untereinander viel anspruchsvoller geworden ist.

    Im Rahmen der Schulentwicklung prüft die Schulleitung in Zusammenarbeit mit dem Kollegium neue Modelle, um auf diese veränderte Situation zu reagieren.

     

     

    Anmeldung KG
  • KITA

    Reinach bietet den Eltern von Kindergarten– und Primarschulkindern ein schulergänzendes Betreuungsangebot. KITA steht für «Kinder-Tagesbetreuung». Unter der Leitung von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen werden die Kinder in speziell dafür eingerichteten Räumen im Schulhaus Aumatten, Jungstrasse, Reinacherhof (Vollangebot) sowie Weiermatten und Fiechten (Mittagstisch) betreut. Erweiterte Angaben finden Sie in der Rubrik Schulumfeld unter «KITA».

     

    KITA Tageslager

    Ganztagesbetreuung für Kindergarten- und Primarschulkinder während den Schulferien.

    Reinach bietet während maximal 11 Wochen der Schulferien eine Tagesbetreuung in Form von Tageslagern unter pädagogisch geschulter Leitung an. Die Tageslager finden jeweils von 8 bis 18 Uhr an einem der beiden Standorte der KITA Aumatten oder Reinacherhof statt.

    Mehr Informationen hierzu finden Sie in der Rubrik Eltern ABC unter dem Stichwort «KITA».

     

    KITA Leitbild KITA Broschüre allgemein in deutsch KITA Broschüre allgemein in englisch KITA Anmeldeformular KITA Informationen u. Richtlinien KITA Kinderpersonalblatt KITA Tarifliste gültig ab 1.10.2017 KITA Broschüre Tageslager (deutsch) KITA Tageslager SJ 17/18
  • Kleinklassen

    Für Schülerinnen und Schüler mit speziellen schulischen und sozialen Lernbedürfnissen gibt es Kleinklassen (mindestens 6, maximal 13 Kinder). Sie werden von heilpädagogisch ausgebildeten Lehrpersonen geführt, die gezielt auf die Probleme des einzelnen Kindes eingehen. Der Unterricht orientiert sich am Stufenlehrplan der Primarschule unter Berücksichtigung heilpädagogischer Aspekte.

  • Kultur – Die Vielfalt nimmt zu

    Die Schweiz ist heute mehr denn je ein Land mit einer ethnisch, kulturell, konfessionell und sozial vielfältigen Bevölkerung – diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Primarstufe Reinach wider. Im Zuge von Globalisierung, Einwanderung und Integration, gesteigerter Mobilität, demografischem Wandel, Individualisierung und Wertewandel hat die Vielfalt der Kulturen und der Lebensformen deutlich zugenommen. Diese Vielfalt prägt unsere moderne Gesellschaft. Heterogenität ist Normalität – auch in unseren Klassenzimmern – unterschiedliche Voraussetzungen und Lernmöglichkeiten prägen den Schulalltag. Um als Gesellschaft bestehen zu können, müssen wir diese vorhandene Vielfalt an Herkunft, Glauben, Geschlecht, Behinderungen, Überzeugungen etc. anerkennen, wertschätzen und konstruktiv mit ihr umgehen. Bildung spielt dabei eine Schlüsselrolle – nur durch Bildung ist ein eigenverantwortliches, sinnerfülltes Leben und Teilhabe in einer sich stetig wandelnden Gesellschaft möglich.

  • L
  • Leitbild der Primarstufe Reinach

    Das Zusammenleben in der Gemeinschaft stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Die Lehrpersonen gestalten die Schulzeit für die ihnen anvertrauten Kinder optimal und antworten kompetent und differenziert auf die vielschichtigen Herausforderungen der modernen Gesellschaft. Dabei sind sie auf die Mitarbeit der Erziehungsberechtigten und Behörden angewiesen.

    Gemeinschaftspflege
    Wir fördern die Kommunikations- und Teamfähigkeit und pflegen die Schulhausgemeinschaft. Wir organisieren klassenübergreifende Aktivitäten

    • Wir erarbeiten schulhausinterne Regeln
    • Wir nehmen verbale, physische und psychische Gewalt wahr und zeigen gemeinsam verschiedene Lösungswege auf
    • Wir nehmen uns Zeit für Gespräche und lassen Prozesse reifen
    • Wir halten regelmässig Schulhauskonferenzen ab
    • Wir nutzen spezifische Begabungen einzelner Lehrpersonen
    • Wir stützen Lehrpersonen in schwierigen Situationen

    Guter Unterricht
    Wir erteilen stufengerechten, ganzheitlichen Unterricht, welcher der Individualität des Kindes Rechnung trägt und die Klasse als soziales Gefüge pflegt und fördert. Auf verschiedenen Wegen erreichen wir die vorgegebenen Lernziele.

    • Freude und Neugier erhalten
    • die Selbständigkeit und Eigenverantwortung fördern
    • Begabungen erspüren und fördern
    • differenzierende Unterrichtsformen einsetzen
    • aktuelle Themen einfliessen lassen
    • den Unterricht rhythmisieren
    • Phasen der Ruhe und Besinnlichkeit pflegen
    • auf eine differenzierte Sinnesschulung achten
    • uns Zeit nehmen für Gemeinschaftsprozesse und die Gesprächskultur fördern
    • eigene und fremde Ressourcen bestmöglich einsetzen
    • Selbst- und Fremdevaluation (FQS) durchführen
    • uns regelmässig weiterbilden
    • uns mit Neuerungen der Pädagogik auseinandersetzen

    Wertschätzung
    Wir tragen Sorge zu Mensch, Natur und Umwelt. Wir begegnen einander mit Achtung und Wertschätzung. Unsere Grundhaltung ist geprägt von einem positiven Menschenbild.

    Vertrauen und Toleranz
    Wir fördern eine Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens. Wir begegnen einander so, wie wir erwarten, dass uns begegnet wird. Wir leben Gleichstellung von Menschen verschiedener ethnischer Herkunft, Kultur, Geschlecht, Religion und Begabung.

    Natur und Umwelt
    Wir gehen verantwortungsbewusst mit der Umwelt um. Im Schulunterricht fördern wir das Verständnis für die Natur und die ökologischen Zusammenhänge.

    Offenheit und Grenzen
    Wir legen Wert auf Offenheit und Ehrlichkeit. Dabei setzen und respektieren wir gemeinsame und persönliche Grenzen. Wir achten auf individuelle Signale und nehmen sie ernst.

    • Wir schaffen eine Basis des Vertrauens
    • Wir pflegen Kontakte zu den Eltern und öffnen das Klassenzimmer für Schulbesuche
    • Wir führen mit den Eltern jährlich eine Standortbestimmung durch (FQS)
    • Wir berücksichtigen unterschiedliche Familienstrukturen und reagieren im Rahmen unserer Möglichkeiten darauf
    • Wir informieren auch Behörden und die Öffentlichkeit über Schulaktivitäten

  • Leitbild der Primarstufe Reinach

    Nachstehend finden Sie unser Leitbild „Gemeinsam engagiert lernen für die Zukunft!“

    Leitbild
  • Logopädischer Dienst

    Zeigt ein Kind Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung (in der gesprochenen und/oder der geschriebenen Sprache), in der Stimme oder im Redefluss, können sich Erziehungsberechtigte und Lehrpersonen beim Logopädischen Dienst melden. Die Standorte befinden sich im Schulhaus Fiechten (auch Leitung) und an der Egertenstrasse und am Wiedenweg.

  • M
  • Musikschule

    Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Wohnsitz in Reinach können mit dem Eintritt in den Kindergarten bis zum Abschluss ihrer Ausbildung, jedoch höchstens bis zum 25. Altersjahr, den Unterricht an der Musikschule besuchen. Diese führt die Kinder und Jugendlichen zum selbständigen Musizieren und fördert die Freude und das Interesse an der Musik.

    Fächerangebot
    Die Musikschule bietet Unterricht an in der elementaren Musikerziehung (Grundkurse) sowie im vokalen (Gesang und Kinderchor) und instrumentalen Bereich (alle Instrumente, Ensembles, Orchester). Die Musikschule organisiert und führt im Auftrag der Primarschule in den ersten und zweiten Primarklassen Grundkurse durch. Diese sind im Stundenplan integriert, obligatorisch und kostenlos. Die jährlich erscheinende Broschüre mit dem detaillierten Kursangebot ist im Sekretariat der Musikschule oder im Stadtbüro (Gemeindezentrum) erhältlich sowie auch online unter www.reinach-bl.ch abrufbar.

    Elternbeitrag
    Die Musikschule erhebt für die meisten Kurse einen Elternbeitrag, der semesterweise in Rechnung gestellt wird. Die Elternbeiträge sind ebenfalls in der Kursbroschüre und im Internet veröffentlicht.

    Anmeldung
    Anmeldeformulare können im Sekretariat der Musikschule bestellt werden oder über die Internetseite der Gemeinde Reinach abgerufen werden.

    Konzerte
    Die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Reinach treten jährlich an über 40 Konzerten auf. Alle Veranstaltungen werden im Wochenblatt, auf der Internetseite und auf dem Veranstaltungskalender der Gemeinde publiziert.

  • P
  • Partnerschule

    Reinach ist Partnerschule des Instituts Primarstufe der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz (PH FHNW). Während eines Schuljahres begleiten mehrere Zweiergruppen von Studierenden der Hochschule mehrere Stammklassen einer Partnerschule im Rahmen einzelner Praxistage und Blockwochen. Sie werden dabei von den ausbildenden Lehrpersonen („Praxislehrpersonen“) sowie einem/einer Mitarbeitenden der Hochschule („Partnerschulmoderator/in“) betreut. Die enge Kooperation zwischen Lehrenden der PH FHNW, Lehrpersonen und Studierenden ermöglicht zum einen, dass die Studierenden regelmässiger und langfristiger am Unterrichtsalltag teilnehmen können und einen vertieften Einblick in ihr zukünftiges Berufsfeld gewinnen. Zum anderen können so die Kooperationspartner einen konstruktiven Theorie-Praxis-Dialog pflegen und diesen als Anregung für die eigene Professionalisierung nutzen. Dies dient als Basis für eine begründbar gute pädagogische Schul- und Ausbildungspraxis.

  • Probleme und Vorgehensweisen

    In der Hoffnung, dass davon möglichst wenig Gebrauch gemacht werden muss, möchten wir an die Vorgehensweise (ebenfalls gemäss Bildungsgesetz) erinnern.
    Bei Fragen welche Ihr Kind oder seine Klasse betreffen, bei Problemen und Konflikten suchen Sie immer zuerst das Gespräch mit der betreffenden Lehrperson.
    Wenn sich keine Lösung ergibt, keine Einigung erzielt wird oder Sie mit einem Entscheid der Lehrperson nicht einverstanden sind, wenden Sie sich an die Schulleitung.
    An den Schulrat können Sie gelangen, wenn Sie mit einem Entscheid bzw. dem Gespräch mit der Schulleitung nicht zufrieden sind. Der Schulrat ist in diesem Fall die Beschwerdeinstanz.
    DIENSTWEG: Klassenlehrperson «Schulleitung» Schulrat (Rekursinstanz)

  • Psychomotorik

    Die Psychomotorik-Therapie beschäftigt sich hauptsächlich mit Kindern, die in ihrem Bewegungserleben und -verhalten eingeschränkt sind. Die Anmeldung zur Abklärung eines Kindes mit Verdacht auf eine psychomotorische Störung erfolgt durch die Kinderärztin/den Kinderarzt oder den Schulpsychologischen Dienst.

  • Q
  • Qualitätskonzept der Primarstufe Reinach (QR)

     

    Einleitung
    Das QR der Primarstufe Reinach soll die aktuell hohe Schul- und Unterrichtsqualität sichern und eine kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen. Es enthält Vereinbarungen und Leitplanken, wie die Qualität des Unterrichtens und des Lernens gepflegt und weiterentwickelt wird. Unser QR ist schlank und verweist auf die lebendige Praxis. Das QR stellt die gemeinsame, schriftlich festgehaltene Plattform des Kollegiums und der Schulleitung dar. Das QR ist eine Orientierungshilfe im Schulalltag.

     

    Ansprüche des QR
    Das QR der Primarstufe Reinach hat den Anspruch …

      guten Unterricht zu fördern
    –  den Fokus auf dem Lern- und Bildungserfolg (Laufbahnorientierung) der Schüler und Schülerinnen zu richten
    –  allen Lehrpersonen eine gemeinsame Richtung zu geben (am Gleichen denken ≠ das Gleiche denken)
    –  für Verbindlichkeit zu sorgen und trotzdem genügend Freiraum für professionelle Eigenverantwortung zu lassen
    –  in den Augen der Beteiligten Sinn zu machen
      Qualitätsansprüche nach innen und aussen fassbar und greifbar zu machen
      erweiterbar und veränderbar zu sein

     

    QR-Elemente                                                   

     3.1 Guter Unterricht

    1.1. allgemeine Ziele
    Die Lehrpersonen orientieren sich an gut erforschten, allgemein gültigen Merkmalen für einen guten Unterricht. Vorläufig stützen wir uns in Reinach auf das Leitbild Primarschule Reinach aus dem Jahre 2000.

     

    1.2. Kurzbeschrieb
    Guter Unterricht ist motivierend, leistungswirksam und entwicklungsförderlich. Guter Unterricht kann auf sehr verschiedene Weise, aber keineswegs auf beliebige Weise verwirklicht werden. Mittlerweile sind die Qualitätsmerkmale eines guten Unterrichts sehr gut erforscht. Wir beziehen uns bei der Reflexion und der Weiterentwicklung unseres Unterrichtes auf diese Qualitätsmerkmale. (1.3)
    Wirksamer Unterricht fördert das aktive Lernen und den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler. Die Wirksamkeit des Lernens steht und fällt damit, inwieweit es gelingt, individuellen Zugängen, Neigungen, Interessen, Arbeitsweisen und Denkstilen gerecht zu werden. Daher muss die Unterrichtsgestaltung auf das (unterschiedliche) Lernen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sein.

     

    1.3. Merkmale guten Unterrichts :

    –  klare Ziele, bewusste Unterrichtsgestaltung
    –  effiziente Klassenführung
    –  lernförderliches Unterrichtsklima
    –  vielfältige Motivierung
    –  Strukturiertheit, Klarheit und Transparenz
    –  Wirkungs- und Kompetenzorientierung
    –  Orientierung an den Schülerinnen und Schülern (innere Differenzierung)
    –  Förderung des aktiven, selbstständigen Lernens
    –  Variation von Methoden und Sozialformen
    –  Festigung, Vernetzung (Konsolidierung), Sicherung durch intelligentes Üben 

     

    1.4. Verantwortlichkeit
    Die primäre Verantwortung für guten Unterricht liegt bei der einzelnen Lehrperson und den pädagogischen Teams.
    Die Schulleitung wirkt im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützend und fördernd.

     

    1.5. Kennzeichen erfolgreicher Praxis

    –  Jede Lehrperson optimiert die Umsetzung einzelner Merkmale (1.3.) für einen guten Unterricht
    –  Der gezielte Kompetenzaufbau der SuS wird in Unterrichtsbeobachtungen und Gesprächen nachvollziehbar
    –  Die Schulleitung vereinbart mit den Lehrpersonen in den Mitarbeitergesprächen Ziele, die sich auf  den Unterricht beziehen.


    1.6. Mindeststandards
    Im Kollegium / in den pädagogischen Teams sind Kriterien für einen guten Unterricht bekannt, die gemeinsam und verbindlich angestrebt werden.
    Die Schulleitung vereinbart mit den Lehrpersonen in den Mitarbeitergesprächen Ziele, die sich auf den Unterricht beziehen.

     

    Im kollegialen Feedback und in Feedbacks von Lernenden und Erziehungsberechtigten werden Rückmeldungen eingeholt, die sich auch auf die Kriterien eines guten Unterrichts beziehen (siehe unter 3.2.).

     

    3.2. Elternarbeit
    Die Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Eltern ist für den Schulerfolg eines Kindes von zentraler Bedeutung. Wir pflegen mit den Eltern einen wertschätzenden Umgang.

     

    3.2.1 Minimalstandards
    Jede Klassenlehrperson führt mindestens einen Elternabend pro Schuljahr (in neuen Klassen in der Regel vor den Herbstferien) mit Einbezug der Fachlehrpersonen durch.
    Wichtige Informationen können auch schriftlich abgegeben werden oder elektronisch zur Verfügung gestellt werden (z.B.: my.drive).

    Jede Klassenlehrperson führt mindestens ein Elterngespräch (Beurteilungsgespräch, Übertrittsgespräch) pro Schuljahr durch. Dieses kann auch unter Einbezug von Fachlehrpersonen (FU-LP, ISF-LP, DaZ-LP, G2-LP, Religions-LP, VHPD-LP, Fremdsprachen-LP) stattfinden.

    Schulanlässe mit Stundenplanänderung werden möglichst frühzeitig bekannt gegeben, jedoch spätestens zwei Wochen vor dem Anlass. Die Schülerinnen und Schüler haben regelmässig Hausaufgaben, die selbständig gelöst werden können. Für Hausaufgaben gilt folgende Faustregel: 10 Minuten pro Schuljahr.

    Eltern werden darauf hingewiesen, dass sie sich bei Fragen / Anregungen an die Lehrpersonen wenden können.

    Alle Lehrpersonen ermöglichen in ihrem Unterricht Elternbesuche und teilen der Elternschaft mit in welcher Form (Besuchstage, Besuchswochen, offene Schulzimmer…). Jede Lehrperson pflegt einen bewussten, sorgfältigen Umgang mit dem Klassenkassengeld und ermöglicht bei Nachfrage Einsicht in die Buchführung.

    Wir stehen Elternmitwirkung grundsätzlich offen gegenüber.

     

    3.3. Leistungserfassung

    3.3.1 Individuelle Leistungserfassungen
    Leistungserfassungen gehören zum Schulalltag. Es ist dabei eine hohe Transparenz für alle Beteiligten anzustreben. Bewertungen und Auswertungen sollten in einem hohen Masse klar interpretierbar und nachvollziehbar sein. Leistungserfassungen werden in regelmässigen Abständen durchgeführt.

    Für die Mittelstufe gilt für die Promotionsfächer folgende Faustregel:

    pro Semester pro Wochenlektion eine bewertete Lernzielkontrolle durchführen.

     

    3.3.2. Obligatorische Leistungserfassungen
    Folgende Leistungserfassungen sind obligatorisch:

    – Check P3
    – Check P6

     

    3.4.  360˚ Feedback
    Unter 360˚ Feedback versteht man das Einholen von Rückmeldungen aus unterschiedlichen Perspektiven (Kollegiales Feedback / Schülerinnen und Schüler-Feedback / Elternfeedback). Hinzu kommt die Selbstreflexion. Durch diese grössere Objektivität und Vielfalt der Meinungen ist diese Methode auch im schulischen Bereich zu einem wichtigen und wirksamen Instrument geworden.

     

    3.4.1. Kollegiales Feedback (Unterrichtsbesuche innerhalb der pädagogischen Teams)
    Beim kollegialen Feedback besinnen wir uns auf den Unterricht als Kerngeschäft der Schule und rücken den eigenen Unterricht ins Zentrum des beruflichen Lernens und der persönlichen Qualitätspflege. Wir nutzen die Feedbacks, um herauszufinden, unter welchen Bedingungen unsere Schüler und Schülerinnen erfolgreich und motiviert lernen können. Kollegiale Feedbacks helfen, uns unserer eigenen Stärken und Schwächen in der Unterrichts-führung bewusst zu werden und uns Ziele zur Optimierung des eigenen Unterrichtes zu setzen. Kollegiale Feedbacks erfolgen jeweils nach einem Unterrichtsbesuch.

     

    3.4.2. Schülerinnen und Schüler (SuS)-Feedback
    Beim Schülerinnen und Schüler-Feedback generieren wir wichtige Informationen, die uns helfen sollen, unseren Unterricht weiterzuentwickeln und so unsere SuS noch effizienter und effektiver zu fördern und zu fordern. Dabei ist es sehr wichtig mit dem nötigen Fingerspitzengefühl vorzugehen und sich im Vorfeld eines SuS-Feedbacks über persönliche Ziele und die Verwendung der Ergebnisse Gedanken zu machen.
    Das Einholen von SuS-Feedbacks gehört in den Schulalltag. Dabei unterscheiden wir zwischen Kurzformen (mündlich, schriftlich, mit Symbolen) und umfassenderen Formen.

     

    3.4.3. Elternfeedback
    Unbestritten ist das Elternhaus ein wichtiger Faktor für den Schulerfolg eines Kindes. Mit regelmässigen Eltern-Feedbacks fördern wir die Leistungspartnerschaft „Schule – Eltern“ und geben den Erziehungsberechtigten die Möglichkeit ihre Mitverantwortung am Gelingen von Erziehung und Bildung wahrzunehmen, sie ins Bildungsboot zu holen.

     

    3.4.4. Schulleitung (SL)-Feedback
    Die Begleitung und Unterstützung der Qualitätsarbeit ist  eine der zentralen Aufgaben der Schulleitung.

     

    3.4.5. Selbstreflexion
    Die persönliche Selbstreflexion ist ein wichtiger Teil unserer täglichen Arbeit.

     

    3.5. Beratung / Hilfe
    Bei Bedarf können pädagogischen Teams bzw. einzelne Lehrpersonen auf verschiedene Möglichkeiten der Beratung und Hilfe zurückgreifen.

    –  Pädagogische Reflexion / Pädagogische Diskussion
    –  Kollegiale Beratung (Intervision)
    –  Supervision
    –  Mentorat
    –  Coaching
    –  Betriebliche Sozialberatung

     

    3.6. Evaluation
    Unter einer Evaluation versteht man grundsätzlich eine auf Daten basierende Auswertung, welche zum Ziel hat, konkrete, nachvollziehbare und kritisierbare Schlüsse (Empfehlungen, Massnahmen…) im Bezug auf Zweck und Nutzen eines Inhaltes ziehen zu können.

      

    3.6.1. interne Evaluation
    Ein grosser Teil der internen Evaluationsarbeit wird innerhalb der pädagogischen Teams geleistet und dokumentiert.
    Die Q-Koordination fördert gemeinsam mit der Schulleitung auch den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den pädagogischen Teams auf der ganzen Primarstufe.

     

    3.6.2. externe Evaluation
    Mit der externen Evaluation unserer Schule erhalten wir regelmässig eine professionelle, systematische, fundierte und umfassende Aussenansicht , welche unserer Schule Impulse geben soll, um unsere Qualitätsarbeit, die Schul- und Unterrichtsentwicklung zu festigen und weiter zu entwickeln, Stärken und Schwächen unserer Schule aufzeigen und für die Qualitätskoordination und die Schulleitung Steuerungswissen generieren soll.

     

    3.7. Q-Koordination
    Jedes pädagogische Team stellt eine Q-Koordinatorin / einen Q-Koordinatoren (Verantwortliche/r für Qualitätssicherung und Unterrichtsentwicklung).

    Die Hauptverantwortung für die Qualitätsarbeit liegt beim gesamten pädagogischen Team.

    Auf Ebene des pädagogischen Teams  ist die Q-Koordinatorin / der Q-Koordinator für folgende Aufgaben zuständig:

    Sie/er hütet und überprüft die Arbeit an den vereinbarten Schwerpunkten /Zielen des pädagogischen Teams und ist
    Bindeglied zwischen den pädagogischen Teams und allen anderen Q- Koordinatoren/innen der Primarstufe Reinach.

    Alle Q-Koordinations-Personen bilden gemeinsam die Q-Koordination der Primarstufe Reinach. Diese trifft sich gemäss Sitzungsplan mit der Schulleitung und ist für folgende Aufgaben zuständig:

    Die Q-Koordination der Primarstufe reflektiert und plant mit der Schulleitung die Arbeit an den pädagogischen   Schwerpunkten / Entwicklungszielen und die künftige Unterrichtsentwicklung (am Gleichen denken)

    Die Q-Koordination plant in Zusammenarbeit mit der Schulleitung schulinterne Weiterbildungen, (interne) Evaluationen der Unterrichtspraxis sowie der Unterrichtsentwicklung

    Bei der Planung von Evaluationen  orientieren sie sich am Leitfaden für Schulleitende und schulinterne Evaluationsgruppen  «Eine Evaluation durchführen»  (IQESonline – Bibliothek – Suche: Leitfaden Evaluation – Leitfaden für die Durchführung einer schulinternen Evaluation – )

    Alle Q-Koordinatorinnen und Q-Koordinatoren eines Schulhauses bzw. aller Kindergärten bilden schulhausinterne Q-Koordinationen (K-TK). Die schulhausinternen Q-Koordinationen sind für folgende Aufgaben zuständig:

    Die schulhausinterne Q-Koordination vereinbaren bei Bedarf eigene, ergänzende Schwerpunkte und Entwicklungsziele auf der Basis einer internen Qualitätsdiskussion.

  • S
  • Schulärztlicher Dienst

    Alle Schülerinnen und Schüler haben Anrecht auf die zwei offiziellen Vorsorgeuntersuchungen im Kindergarten und in der 4. Primarklasse. In der 2. Sekundarklasse findet ein Schulärztliches Gespräch im Klassenverband statt und die Schülerinnen und Schüler haben Anrecht auf ein persönliches Beratungsgespräch. Diese Untersuchungen können auch privat erfolgen. Der Schulärztliche Dienst kümmert sich zudem um allgemeine gesundheitliche Probleme in den Kindergärten und Schulen.

     

    Liste der zuständigen Schulärzte und Schulärztinnen

    Name Adresse Telefon Schulhaus
    Frau Dr. Leivas Maria Rosa Hauptstrasse 1 061 711 55 88 Sekundarschule
    Herr Dr. Müller Dominique Mischelistrasse 19 061 711 60 38 Kindergärten + PS
    Herr Dr. Schwarz Claude Im Reinacherhof 53 061 717 80 70 Sekundarschule und
    6. Klasse Primarschule
    Herr Dr. Uhlmann Rolf Angensteinerstrasse 22 061 716 98 00 Kindergärten + PS
  • Schulordnungen

    Der Schulbetrieb und das Zusammenleben in den Schulhausgemeinschaften und Kindergärten sind in der Allgemeinen Schulordnung abgefasst.

    Allgemeine Schulordnung
  • Schulpsychologischer Dienst

    Bei Schulschwierigkeiten, Verhaltens- oder Entwicklungsauffälligkeiten können sich Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte und Lehrpersonen an den Schulpsychologischen Dienst wenden. Dieser nimmt die notwendigen Abklärungen vor, berät die Beteiligten und stellt die Einteilungs- und Zuweisungsanträge.

  • Schulrat

    Der Schulrat ist eine unabhängige und selbständige Behörde mit 9 Mitgliedern und für die strategische Ausrichtung und richtungsweisenden Fragen der Reinacher Schulen zuständig. Indem der Schulrat die Aufsicht über die Primarstufe, die Sekundarschule sowie die Musikschule hat, sorgt er für ein einheitliches «Dach» über den Reinacher Schulen. Er ist «Brücke» zwischen der Öffentlichkeit und den Schulen, d.h. er bringt die Anliegen der Erziehungsberechtigten und der Trägerschaft in die Schulen ein und vermittelt die Anliegen der Schulen gegenüber der Trägerschaft und der Öffentlichkeit. Der Schulrat ist Anstellungsbehörde für die Lehrpersonen mit unbefristeten Verträgen sowie für die Schulleitungen. Er genehmigt die Schulprogramme der verschiedenen Schulen. Die Schulen sind durch das Bildungsgesetz verpflichtet, interne und externe Evaluationen durchzuführen. Der Schulrat gewährleistet die Umsetzung der Massnahmen aus den Evaluationsergebnissen. Der Schulrat ist Beschwerde- und Rekursinstanz bei Entscheidungen der Schulleitungen. Er kann auf Antrag der Schulleitung den Schulausschluss von Schülerinnen und Schülern verfügen. Um Einblick in den Schulalltag und das Schulgeschehen zu haben, nimmt der Schulrat an schulischen Anlässen teil oder kann Schulbesuche machen.

    Gerne zeigen wir Ihnen den Instanzenweg auf, der bei auftretenden Problemen vorgesehen ist:

    • Erste Ansprechperson ist immer die zuständige Fachlehrperson und die jeweilige Klassenlehrperson
    • Sollte dieser Kontakt nicht zum einem befriedigenden Ergebnis führen, so wenden Sie sich bitte an ein Mitglied der Schulleitung
    • Wenn das Problem auch hier nicht gelöst werden kann, so haben Sie die Möglichkeit, den Schulrat einzuschalten
    • Entscheide des Schulrates können an den Regierungsrat des Kantons weitergezogen werden.
    • Als letzte mögliche Instanz kann in gewissen Fällen das Kantonsgericht eingeschaltet werden.

    Die Rolle des Schulrates ist in Konfliktfällen vermittelnd; es ist nicht Aufgabe des Schulrates, die eine oder andere Partei zu bevorzugen.

     

    Nachstehend Ihre Ansprechpartner im Reinacher Schulrat:

    Name/Vorname Telefon Nr.
    Vögeli Doris (Präsidentin) 061 711 24 81
    Beck Kathrin (Vizepräsidentin) 061 712 09 50
    Burger Carmen 076 326 09 75
    Dessemontet Nathalie  061 711 05 31
    Thönen Fankhauser Melanie  061 711 02 26
    von Capeller Gaudenz 061 711 06 41
    von Sury Béatrix 061 712 31 21
    Waller Sabrina 079 200 73 68
    Zuccolin Ines  061 711 43 60
  • Schulsozialarbeit

    Die Schulsozialarbeit ist ein niederschwelliges, freiwilliges und kostenloses Angebot der Primar- und Sekundarschule für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrpersonen, Eltern und Behörden. Die Schulsozialarbeit hat eine Triage- und Beratungsfunktion. Sie fördert die Kompetenzen der Jugendlichen zur Lösung von persönlichen oder sozialen Problemen und begleitet sie individuell und kollektiv im Prozess des Erwachsenwerdens.

    Finden Sie erweiterte Informationen im untenstehenden Flyer:

    flyer-schulsozialarbeit

  • Schulweg

    Die Verantwortung für den Schulweg liegt bei den Erziehungsberechtigten.
    Nachstehend ein Merkblatt der Kantonspolizei Basel-Landschaft.
    polizei-info-2017_3_sicherer-schulweg

  • Sekundarschule

    Die Klassenlehrperson bespricht mit den Eltern die schulische Situation des Kindes und macht einen Zuweisungsvorschlag in eines der drei Niveaus der Sekundarschule. Erziehungsberechtigte, die damit nicht einverstanden sind, melden ihr Kind für die Übertrittsprüfung an. Nach der Primarschule absolvieren alle Schülerinnen und Schüler die letzten drei Jahre der obligatorischen Schulzeit in der Sekundarschule. Die Sekundarschule umfasst drei Anforderungsniveaus:

    > Niveau A (Allgemeine Anforderungen)

    > Niveau E (Erweiterte Anforderungen)

    > Niveau P (Progymnasiale Anforderungen)

    Die Sekundarschule vermittelt den Schülerinnen und Schülern eine ihren Fähigkeiten entsprechende Bildung, die ihnen den Eintritt in eine berufliche Grundausbildung oder in eine weiterführende Schule ermöglicht. Sie fördert ihre Handlungsfähigkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein. Beim Wechsel in die Sekundarschule werden die Schülerinnen und Schüler in neue, ihrem Anforderungsniveau entsprechende Klassen eingeteilt. Sie werden – vor allem im Niveau E und P – von mehreren Lehrpersonen unterrichtet. Die Sekundarschule ist kantonal, wird vom Kanton Basel-Landschaft finanziert und befindet sich in der Schulanlage Bachmatten. Knapp 500 Schüler/innen werden in Reinach von über 70 Lehrpersonen in den Anforderungs- und Leistungsniveaus A, E und P unterrichtet.

    Reinach bildet zusammen mit Aesch und Münchenstein einen Schulkreis. Die Einteilung erfolgt nicht zwingend in Reinach, sondern kann auch nach Aesch oder Münchenstein erfolgen.

     

    Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sekreinach.ch

     

  • Separative Sonderschulung im Kanton Basel-Landschaft

    Schüler/innen, die aufgrund ihrer Behinderung oder Beeinträchtigung nicht in Regelklassen unterrichtet werden können, haben die Möglichkeit in kantonalen Sonderschulen unterrichtet und gefördert zu werden. Diese separative Sonderschulung wird vom Kanton finanziert.

  • Sprachliche Förderung im Kindergarten

    Fremdsprachige Kinder haben die Möglichkeit, einen sprachstützenden Unterricht (DaZ – Deutsch als Zweitsprache) zu besuchen. Dieser findet mindestens einmal pro Woche während der Kindergartenzeit statt. Der spielerisch gestaltete Unterricht erleichtert dem Kind den Zugang zu seinen deutschsprachigen Spielkameraden während der Kindergartenzeit. Das gemeinsame Spiel und der Kontakt auch in der Freizeit fördert das gegenseitige Verständnis für die verschiedenartigen Kulturen und die Besonderheiten der deutschen Sprache und hilft bei der späteren Eingliederung in die Primarschule.

  • U
  • Unterrichtszeiten Kindergarten

    Der Unterricht findet von Montag bis Freitag von 8.00–12.00 Uhr (Blockzeit) und an einem Nachmittag statt. Zwischen 8.00 und 8.30 dürfen die Kinder im Kindergarten individuell eintreffen. Am Dienstagnachmittag besuchen die Kinder des 1. KG-Jahres den Unterricht, die grossen KG-Kinder den Donnerstagnachmittag. Zeitliche Abweichungen vom Stundenplan sind möglich (siehe unter Veranstaltungen). In diesen Fällen werden die Erziehungsberechtigten frühzeitig informiert.

  • Unterrichtszeiten Primarschule

    Der Unterricht findet von Montag bis Freitag von 8.00–12.00 Uhr (Blockzeit) statt. Von 8.00 bis 8.30 besuchen die Kinder die Eingangslektion – diese ist für alle Kinder der Primarschule obligatorisch. Die Kinder der 1./2. Klasse haben am Dienstag- resp. Donnerstagnachmittag Unterricht. Die Kinder der 3. – 6. Klasse besuchen Unterricht an drei Nachmittagen gemäss individuellem Stundenplan. Zeitliche Abweichungen sind möglich (siehe unter Veranstaltungen). In diesen Fällen werden die Erziehungsberechtigten frühzeitig informiert.

    Bei unvorhergesehener Abwesenheit einer Lehrperson fällt der Unterricht am ersten Tag aus. Für Eltern, die auf eine lückenlose Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, bietet jede Schulhausgemeinschaft eine Lösung an. Als Standard der Primarschule gilt: «Der Stundenplan ist ein verlässliches Zeitgefäss».

  • V
  • Veranstaltungen der Schulen

    Der Schulalltag wird bereichert durch wertvolle gemeinschaftsfördernde Aktivitäten wie Schulreisen, Exkursionen, Wanderungen, Waldtage, Theateraufführungen, Museums- und Konzertbesuche, Sportanlässe, Feste, Lager, Schulhausaktivitäten usw.

  • Versicherung/Sachschäden/Diebstahl

    Die Eltern müssen ihr Kind privat gegen Unfälle während des Unterrichts, während aller schulischen Aktivitäten sowie auf dem direkten Schulweg versichern. Für Sachschäden und Diebstähle besteht keine Schulversicherung. Für mutwillig verursachte Schäden haften die Erziehungsberechtigten.

  • Vorschulheilpädagogischer Dienst

    Der Vorschulheilpädagogische Dienst (VHPD) ermöglicht ein zusätzliches pädagogisches Angebot für alle Kindergartenkinder und ihre Bezugspersonen. Dieses richtet sich an Kinder mit besonderen Bedürfnissen, verzögertem Entwicklungsverlauf, Auffälligkeiten in verschiedenen Wahrnehmungs-bereichen, an Kinder in Krisensituationen und an Kinder mit hohen Begabungen.

    Der VHPD ist zudem Beratungsstelle für Einschulungs- und Schulübergangsfragen.

    Die Begleitung der Kinder durch die Fachstelle ist als Ergänzung zum Lern- und Spielangebot des Quartierkindergartens gedacht. Sie findet einzeln oder in kleinen Gruppen im Kindergarten oder an der Fachstelle statt.

    Im Zentrum steht die individuelle Förderung jedes Kindes. Die kindliche Entwicklung wird in den Bereichen Wahrnehmung, Denkfähigkeit, Emotionalität, Sozialverhalten, Sprache und Bewegung unterstützt. Das Kind hat hier genügend Zeit und Ruhe, das zu lernen, was es noch nicht kann und seine Stärken auszuleben. Die Eigenständigkeit und das Selbstbewusstsein des Kindes werden gestärkt. Die Integration des Kindes in seine Kindergartenklasse wird positiv beeinflusst.

    Das Angebot des VHPDs ist freiwillig und kostenlos. Eine entsprechende Förderung kann nach einer Abklärung im Einverständnis mit den Erziehungsberechtigten erfolgen.

  • W
  • What’s up …..

    die neue Website für Familien, Kinder und Jugendliche…..

    Ob Fasnacht, Sportverein, Heimatmuseum, Filmtage, Blauring oder Tageseltern: Die Website „WHAT‘S UP“ informiert über das vielfältige Reinacher Angebot für die ganze Familie.

    Wer nach Freizeitaktivitäten, Institutionen oder Beratungsstellen in Reinach sucht, kann aus einer reichhaltigen Palette auswählen. Noch einfacher sind alle Angebote für die ganze Familie sowie Mitwirkungsmöglichkeiten und Beratungsstellen auf der Website www.reinach-bl.ch/fkj zu finden. Die Website stellt in den Kategorien „Säuglinge und Kleinkinder“, „Kinder“, „Jugendliche“ und „Familie“ Freizeitaktivitäten, Mitwirkungsmöglichkeiten und Beratungsstelle vor. Eltern finden hier weitere Informationen zur Mütter- und Väterberatung, zu den Spielgruppen, eine Auflistung der Spielplätze sowie Grillstellen und vieles mehr. Jugendliche können sich etwa zu den Filmtagen Reinach und zum Jugendhauses Palais noir oder über das Kinder- und Jugendbüro Reinach informieren.

    Zudem gibt es unzählige Freizeitaktivitäten für die ganze Familie: in Büchern und DVDs in der Gemeinde- und Schulbibliothek stöbern, einen Spaziergang in der Reinacher Heide geniessen, den Enten im Tierpark zuschauen, Märchenfiguren am Skulpturenweg entdecken, auf dem Vita Parcours Käppeli schwitzen oder dem FC Reinach beitreten. Die jeweiligen Links führen die Userinnen und User direkt zum entsprechenden Angebot. Der Inhalt der Website wurde von der Projektgruppe Netzwerk Jugend Reinach erstellt und wird laufend ergänzt.

    Wünschen Sie weitere Informationen? So folgen Sie bitte diesem Link:  http://www.reinach-bl.ch/fkj/

     

  • Z
  • Zyklus 1 – der Wechsel in die Schule (1./2. Klasse)

    Beim Wechsel vom Kindergarten in die 1. Klasse der Unterstufe bespricht die Kindergartenlehrperson mit den Erziehungsberechtigten die körperlichen, geistigen, emotionalen und sozialen Kompetenzen und den Entwicklungsstand jedes Kindes. Aufgrund ihrer fachlichen Beurteilung empfiehlt sie die entsprechende Einschulungsart. Die Schulleitung kann in Ausnahmefällen ein Gesuch der Eltern/Erziehungsberechtigten für die Wiederholung eines Kindergartenjahres bewilligen. In der Regel teilt die Schulleitung Ihr Kind aufgrund der verfügbaren Unterlagen in eine Klasse ein, in der die speziellen, individuellen Förderbedürfnissen am besten gewährleistet werden können (Grossklasse oder integrative Kleinklasse oder altersdurchmischtes Lernen).

  • Zyklus 2 – die Mittelstufe (3./4. & 5./6. Klasse)

    Die Mittelstufe dauert seit dem Schuljahr 2014/15 neu vier Jahre. Die Primarstufe Reinach hat sich im Grundsatz dafür entschieden, nach der 4. Klasse die Schülerinnen und Schüler zu neuen Lehrpersonen wechseln zu lassen. Da die Zahl der Fremdsprachen-Lektionen in der 3. und 4. Klasse je 3 Lektionen Französisch umfasst – zum Teil in Abteilungen -, und in der 5. und 6. Klasse zwei Französisch- sowie zwei Englisch-Lektionen erteilt werden, ist die Zusammenarbeit der Lehrpersonen in pädagogischen Teams sinnvoller. Dieses Modell wird nach einiger Zeit evaluiert und bei Bedarf angepasst.

    Der Projekt-, Werkstatt- und Gruppenunterricht steht in der Mittelstufe vermehrt im Zentrum und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern selbst gesteuertes, entdeckendes Lernen sowie vertiefte Einblicke in unbekanntes Wissen. Dadurch steigen die Ansprüche für das Zusammenleben in der Gemeinschaft. Die Lehrpersonen engagieren sich, die Schulzeit für die ihnen anvertrauten Kinder optimal zu gestalten und auf die vielschichtigen Herausforderungen der modernen Gesellschaft kompetent und differenziert zu antworten. Sie erteilen stufengerechten, ganzheitlichen Unterricht, welcher der Individualität des Kindes Rechnung trägt und gleichzeitig die Klasse als soziales Gefüge pflegt und fördert.

    Alle Lehrpersonen orientieren sich am Bildungsgesetz, am Lehrplan 21, am Schulprogramm und am pädagogischen Leitbild der Primarstufe Reinach. Die Mittelstufe vermittelt den Schülerinnen und Schülern eine schulische Grundausbildung und bereitet sie auf den Besuch der Sekundarschule vor.